PROJEKTE 2. KLASSE

 Das Schneckenprojekt der Klasse 2 b im Mai 2011 


Bevor die Schnecken in unser Klassenzimmer einziehen konnte, haben wir zuerst ein Terrarium für sie eingerichtet mit Steinchen, Erde, Stöckchen, Blättern und feuchtem Moos. haben Schnecken in unser Klassenzimmer geholt und in ein Terrarium getan. Ein Terrarium ist ein Kasten aus Glas mit Löchern, in denen man kleine Tiere für kurze Zeit halten kann. Wir haben Regeln aufgestellt, wie man mit Schnecken umgeht, wie man sie anfasst und wie man sie versorgt.  Dann war es endlich soweit: Die Schnecken konnten kommen. Aber weil es draußen so heiß war, konnten wir keine Schnecken finden. Alle hatten sich in der kühlen Erde verkrochen, um sich vor der Hitze zu schützen. Doch nach einem Gewitter war die Gelegenheit gut, Schnecken zu entdecken und aufzusammeln. So brachten Niklas, Rico, Maximilian, Malte, Hannah, Marie und Lennard am nächsten Tag viele Weinbergschnecken mit. Wichtig war auch, dass wir das Schneckenterrarium jeden Tag mit einer Sprühflasche von innen mit Wasser bespritzten, es durfte nur nicht zu viel Wasser sein. Auch für die tägliche Futterration wurde immer gesorgt.

 


Wir wollten beobachten, wie die Schnecken auf unterschiedliche Stoffe reagieren und ob sie gefährliche Stoffe riechen können. Mit Hilfe von Sachtexten und Experimenten an verschiedenen Stationen wollten wir mehr über unsere neuen Klassenmitglieder erfahren.

 


Um zu hören welche Geräusche die Schnecken beim Fressen machen, setzen wir sie in ein Glas und gaben ihr ein Löwenzahnblatt zu fressen. Wir konnten deutlich das Abreibe-Geräusch hören und die Fressbewegungen des Schneckenmauls sehr gut beobachten. Den angerührten Mehlbrei fraßen die Schnecken besonders gern.

 

 


Wir konnten die Schnecken auch gut von unten beobachten, wie sie sich mit einer wellenförmigen Sohlenbewegung fortbewegten.

 


 

 

 

 

 

Am Anfang sagten viele Kinder „Igitt“, als sie die Schnecken sahen. Aber die Neugier und die Experimentierlust ließ sie doch allmählich ihre Scheu überwinden, dass einige sogar die Schnecken über ihre Hände und Arme kriechen ließen und sogar die Raspelzunge der Schnecke fühlen konnten.

 

 


Wir brachten einen Kreis aus Senf auf eine Glasplatte auf. 

Es war interessant zu sehen, wie die Schnecke ihre Fühler einzog, wenn sie in die Nähe des Senfkreises kam. Sie mochte den Senf nicht und kroch auch nicht über den Senf-Kreis hinaus.

 

 

 


Vom Zitronensaft hielten sie sich fern. Sobald sie in den Zitronensaft kam, schäumte sie ganz viel und kroch schnell wieder weg. Sie bildete viel Schaum, damit sie der Zitronensaft nicht so beißt.

 


 

 

 

 

 

Dass Schnecken nicht hören können, stellten wir fest, indem wir mit einem Klangstab ganz laute Klänge machten und Eliah und Jannik schrien so laut, dass wir uns die Ohren zuhalten mussten. Aber die Schnecke zeigte keine Reaktion, sie kroch in aller Ruhe weiter.

 

 




Nach ein paar Tagen entließen die Kinder der Klasse 2b ihre Schnecken wieder auf einer Wiese nahe bei der Schule in die Freiheit. 

   




 

 

 

 

Besuch der Klasse 2b auf der  BUGA im Mai 2011

 

Am 23. Mai besuchte die Klasse 2b die BUGA in Koblenz. Auf dem Gelände der Festung Ehrenbreitstein hatten wir im Rahmen des Bunten Klassenzimmers eine Veranstaltung zum Thema „Vom Winde verweht“ gebucht. Wir lernten wie die Windstärken entstanden sind und wie wir erkennen können, welche Windstärke gerade herrscht. Zum Schluss bastelten wir noch ein Windfähnchen.

 

 

Mit diesen Windfähnchen konnten wir sehen, dass an diesem Tage kein Wind wehte. Es war also windstill.

 

 


Anschließend erlebten wir eine Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein. Wir hatten eine Kabine alleine für unsere Klasse.  

 

Unter uns sahen die Schiffe und Züge winzig und  die Autos auf der Straße wie Spielzeugautos aus.

 

 







 


Der wunderschöne Kletterspielplatz am Ausgang des BUGA-Geländes auf der Festung aber hatte es uns allen angetan.  

Schnell wurden die Rucksäcke abgelegt und dann ging es los: klettern, rutschen, schaukeln, drehen, rennen …

 

 

Bei der großen Hitze kühlten wir uns ein wenig mit einem leckeren Eis ab. Dann fuhren wir wieder mit dem Bus zurück zur Schule in Neuhäusel.





Tiere und Menschen im ewigen Eis

 

Die Schüler lernten mit Begeisterung das Leben der Eisbären und Robben kennen. Wie lebten die Inuits früher und wie hat sich ihr Leben heute verändert? Wie fängt der Eisbär Robben? Warum friert er nicht? Diese und noch mehr Fragen waren Inhalt des Unterrichts. Auch das Basteln und Malen kam nicht zu kurz. So nähten die Klassen 2a, 2b und 2c kleine Eisbären als Kuscheltiere, malten Iglus und Inuits.    

 



Fleißig wurden „Elfchen“ gedichtet.   

 



 

 Die Schüler beschäftigten sich mit dem Buch „Kleiner Eisbär, wohin fährst du?“, gestalteten  dazu selbst ein Büchlein und bastelten Tontopf-Eisbärchen.    

 



In einer Ausstellung präsentierten sie ihre Ergebnisse.

Der Mann mit der Gurkennase zu Gast in der Klasse 2c

Die Kinder der Klasse 2c haben im Rahmen des Sachunterrichts genau untersucht, welche Lebensmittelgruppen es gibt, welche Lebensmittel besonders gesund sind und welche man besser seltener zu sich nehmen sollte.

Fächerübergreifend im Fach Kunst haben sie den Künstler Giuseppe Archimboldo kennen gelernt und sich für seine lustige Art Gesichter darzustellen begeistert.  

 







 

Archimboldo war Hofmaler am kaiserlichen Hof Ferdinands in Wien, und malte später auch  für dessen Nachfolger Maximilian und Rudolf. Er malte diese mächtigen Männer allerdings nicht so, wie sie eigentlich aussahen, sondern setzte ihre Gesichter aus Früchten, Gemüsesorten, Gegenständen und manchmal sogar aus Tieren zusammen. So wollte er zeigen, wie die gemalten Personen in Wirklichkeit sind und was sie besonders gerne mögen.  

 

Im Anschluss an mehrere Bildbetrachtungen, haben die Kinder in Gruppenarbeit eigene Obst- und Gemüsegesichter gestaltet. Ein wahrer Augenschmaus:

 

 
















Die Klasse 2c näht ihre eigenen Kuscheltiere

 

Endlich sind unsere Eisbären fertig!